Mullberg bekommt eine „Bunte Mitte“
Mullberg bekommt eine „Bunte Mitte“
Arbeiten haben begonnen / Dritter Antrag der Stadt auf Fördermittel des Landes war erfolgreich
Die Arbeiten an Mullbergs „Bunter Mitte“ auf den Flächen zwischen Waldweg, Birkhahnweg und der Straße Zum Friedhof haben begonnen. In einem ersten Schritt wurde das Wäldchen zwischen der Zufahrt zum Friedhof und dem Boßelheim von Unterholz und Wildwuchs befreit, so dass die Wegführung des neuen Naturerlebnispfades vermessen werden konnte. Bis zum Spätsommer wird die Stadt Wiesmoor, unterstützt vom Büro Born & Ermel, auch eine Streuobstwiese und einen kleinen Spielplatz anlegen. Parallel zum Waldweg entsteht eine mit Rasengittersteinen befestige Fläche unter anderem für die Wagen des Erntekorsos. Zur „Bunten Mitte“ gehören ebenso ein Maibaumständer, ein Marktstromanschluss und Fahrradständer mit Anlehnbügeln. An der Einfahrt zum Friedhof errichtet die Stadt einen Sechseck-Pavillon, an dem eine Tafel die vielen Radwanderer über die Ortschaft Mullberg informiert.
Nach Auskunft von Bürgermeister Sven Lübbers hat sich in Mullberg rund um den Kindergarten nicht zuletzt dank der Aktivitäten der Dorfgemeinschaft, des Sport- und des Boßelvereins ein lebendiger Treffpunkt mit Dorfgemeinschaftshaus, Grillhütte, Sport-, Tennisplatz und Vereinsheimen entwickelt. Deshalb freue er sich sehr darüber, dass es nun, im dritten Anlauf, gelungen sei, Fördermittel des Landes Niedersachsen einzuwerben, um die „Bunte Mitte“ zu realisieren. Mit dieser Förderung von 146.268,23 Euro (65 Prozent) sei es der Stadt möglich, die Investition von 225.028 Euro zu stemmen.
Bürgermeister Lübbers erinnerte daran, dass die Stadt die ersten Anträge auf Zuwendungen für Dorfentwicklungsmaßnahmen bereits 2016/2017 gestellt und für den Dorfplatz in Marcardsmoor und den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses in Wiesederfehn Bewilligungsbescheide erhalten habe. Für Mullberg jedoch nicht. Ein zweiter, umgearbeiteter Antrag im Jahre 2020 sei ebenfalls erfolglos geblieben. Lübbers: „Wir hatten die Hoffnung schon aufgegeben, das Programm lief ja auch aus. Doch dann signalisierte das Amt für regionale Landesentwicklung eine Verlängerung der Maßnahme und die Stadt Wiesmoor stellte daraufhin ein drittes Mal einen Antrag auf eine entsprechende Zuwendung, diesmal mit Erfolg!“
