Bau eines Wendehammers am Löwenmaulweg
Bau eines Wendehammers am Löwenmaulweg
Sackgasse bekommt für Müllfahrzeuge einen Wendehammer
Wiesmoor. Die Anwohner des Löwenmaulweges können aufatmen. Die Müllwagen des Landkreises Aurich fahren auch weiterhin ihre Hausgrundstücke an. Die Straße bekommt zurzeit einen Wendehammer, und damit ist die Gefahr vom Tisch, dass die Bürger ihre Tonnen im schlimmsten Fall 450 Meter bis zur Freilichtbühnenstraße ziehen müssen.
Heute, noch ohne Wendehammer, fahren die Fahrzeuge rückwärts in die Sackgasse. Nach Auskunft des Landkreises Aurich ist der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Aurich (AWB) gehalten, Rückwärtsfahrten zu unterlassen/zu vermeiden. Aus diesem Grunde führte der AWB Gefährdungsbeurteilungen im Kreisgebiet für die Straßen durch, die aktuell noch rückwärts befahren werden. Maßgeblich ist. u.a., dass Straßen die nach 1979 erbaut oder baulich verändert worden sind, nicht rückwärts befahren werden dürfen.
Nach Auskunft von Bürgermeister Sven Lübbers wäre es schwierig gewesen, den Löwenmaulweg am Ende zu einem Wendehammer zu erweitern. Die anliegenden Grundstücke hätten dazu stark beschnitten werden müssen. „Glücklicherweise war aber der Besitzer einer angrenzenden Fläche bereit, der Stadt Wiesmoor über einen langfristigen Pachtvertrag die erforderliche Fläche für die Umsetzung eines Wendehammers zur Verfügung zu stellen“.
Diese abgetorfte, tiefer liegende Fläche wird zurzeit in Eigenleistung durch den Baubetriebshof der Stadt Wiesmoor mit Boden aufgefüllt. Hat sich die Erde in etwa vier Wochen gesetzt, wird der Baubetriebshof der Stadt ein spezielles Geogewebe zur Stabilisierung auslegen und die Fläche schottern.
